Resch: «Der Start ist eine einzige Katastrophe»

Patric Leitner (r) und Alexander Resch beenden ihre Karriere mit Olympia-Bronze.

Whistler – Nach der Bronzemedaille zum Abschied ihrer Rodel-Karriere waren Patric Leitner und Alexander Resch nicht mehr zu halten. Der «Bayern-Express» raste mit einem fulminanten zweiten Lauf im Whistler Sliding Centre auf seiner allerletzten Fahrt noch auf den Bronze-Platz vor.

Danach sprach Resch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa.

Das war ja ein Herzschlagfinale. Was bedeutet Ihnen die Bronzemedaille zum Karriereende?

Resch: «Wir sind einfach überglücklich, dass wir da noch auf das Podium gefahren sind. Die Bronzemedaille haben wir uns so hart erkämpft wie schon lange keine Medaille mehr. Und wir werden die feiern wie eine Goldmedaille.»

Sie sind ja für ausgiebige Feiern bekannt. Können Sie uns da Details verraten?

Resch: «Wir fangen jetzt gleich nach der Doping-Kontrolle an. Da gibt es vorher schon ein Bier.»

Der Scharfrichter dieses Olympia-Rennens war der Start. Wie schätzen Sie die Bedingungen auf den ersten Metern ein?

Resch: «Der Start ist eine einzige Katastrophe. Im letzten Lauf haben wir es halbwegs hingekriegt. Wenn ich den Architekten mal kennenlerne, dem werde ich gehörig meine Meinung sagen. Weil, eigentlich sollten ja Jugendliche an diesem Start wegfahren. Jeder Jugendliche, der da dreimal fährt, sagt ‘ich bin doch nicht blöd’. Und wem es dann tatsächlich Spaß macht, der geht zum Bullenreiten.»

Interview: Frank Kastner und Michael Fox

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Jawoll. @aschneidi und Franzi gewinnen beim 2.Weltcup in #calgary Silber! einfach spitze! motionen und Impressionen folgen später😊 #wirfuerd