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Zukünftige Olympics

( Juni 2010) In diesem Ressort informieren wir über die kommenden Ereignisse und die Entscheidungsabläufe des IOC. Die neu eingeführten "Youth Olympic Games" werden in verkürzten Entscheidungsabläufen vergeben.

Die Olympischen Veranstaltungsorte bis zu den Sommerspielen 2016 in Rio/ Brasilien und den Sommerspielen der Jugend 2014 in Nanjing/ China sind entschieden. Für Winter 2018 befinden sich drei "Candidate-Cities" in der Evaluierungsphase - Es läuft auf einen spannenden Pitch zwischen München gegen PyeongChang/ Südkorea hinaus, während Annecy in Frankreich schwächelt. Die Wahl erfolgt 2011.


Wir haben Euch die Chronologie der zukünftigen Ereignisse zusammengestellt:

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Olympische Winterspiele in Vancouver 2010


Vancouver (560.000-Einwohner) bereitet sich sehr konkret für die kommenden Winterspiele vom 12. bis 28. Feb. 2010 vor. Die Paralympics werden sodann nach einer 14-tägigen Zwischenphase zum Ausräumen und Anpassen der Sportstätten und Rahmenbedingungen gestartet. Wir sind gespannt, welche Erfahrungen aus Turin positiv umgesetzt werden können, denn auch in kanadischen Austragungsorten Vancouver City, Whistler, Black Mountain u.a. werden Verkehrsprobleme an erster Stelle stehen (z.B. die Transfers zwischen den entlegenen Sportstätten). Aber im Gegensatz zu Peking 2008 wird die politische Situationzum Glück wieder sehr entspannt sein, denn Canada ist bekanntermaßen ein liberales und weltoffenes Land. Die Minderheiten im eigenen Land, wie bspw. zahlreiche Indianerstämme aus den Regionen der Black Mountains, werden aktiv an der Organisation und auch bei der finanziellen Gewinnermittlung der Olymnpics beteiligt.
In Vancouver selbst werden voraussichtlich nur vier Sporthallen für die Wettbewerbe im Curling, Eiskunstlauf, Eishockey und Shorttrack angeboten.

Vancouver 2010

offizielles Logo des VANOC


In Vancouver selbst werden voraussichtlich nur vier Sporthallen für die Wettbewerbe im Curling, Eiskunstlauf, Eishockey und Shorttrack angeboten. Dagegen werden z.B. die Eisschnellläufer im nahen Richmond, die Ski Freestyler im rund 30 Kilometer entfernten West Vancouver antreten. Für die Disziplinen Ski-alpin- und Ski-nordisch-wurde vom kanadischen Organisationskomitee VANOC Whistler Mountain auserkoren. Jedoch liegt der Ort 125 Kilometer entfernt, nur erreichbar auf einem derzeit für viel Verkehr untauglichen Gebirgshighway. Dort wird es auch ein zweites Olympisches Dorf geben, jedoch für eine zeitnahe und problemlose Bewältigung des massiven Verkehrsaufkommen zwischen den Veranstaltungen ist nach Meinung von Beobachtern bisher noch keine klare Lösung in Sicht.

Es bleibt zu hoffen, dass sich die mangelhaften Besucherzahlen in Turin 2006, verursacht unter anderem durch die infrastrukturellen Hindernisse, nicht auch zu den Winterspielen in Vancouver wiederholen werden. Immerhin haben die Organisatoren noch 3 Jahre Zeit, um aus den Fehlern der Italiener einen konstruktiven Lösungsansatz zu realisieren. Auf der Webseite vancouver2010.com könnt Ihr dazu aktuelle Nachrichten, sowie viele interessante Informationen, Bilder- und Videogalerien über die Olympics in Canada finden.

Die offizielle Website des Veranstalters findet Ihr unter:
>> http://www.vancouver2010.org/

Für die interessierten Volunteers gibt es eine Infoseite mit Registrierung::
>> http://www.vancouver2010.com/en/Participation/VolunteerOpportunities

Und natürlich könnt Ihr Euch auch im Fanshop für 2010 umsehen:
>> http://www.vancouver2010.com/store/mascot/catmascot-p1.html

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Die ersten Olympischen Spiele der Jugend 2010 in Singapur


Mit der Ankündigung einer neuartigen Jugend-Olympiade wird ein neues Kapitel in der Geschichte der Olympischen Neuzeit aufgeschlagen. Von 2010 an wird es die "Youth Olympic Games" geben, so wurde auf der 119. Vollversammlung des IOC in Guatemala einstimmig beschlossen.

Die Jugendspiele richten sich an die Altersgruppe der 14- bis 18-jährigen. Bis zu 3.200 Aktive und 800 Funktionäre können im Sommer und 1000 Aktive sowie 580 Offizielle im Winter daran teilnehmen. Das Sportprogramm enthält die off. Sportarten der Olympischen Sommer- und der Winterspiele, jedoch mit einer begrenzten Anzahl von Disziplinen und Wettbewerben.

Zusammen mit Regierungen und 205 Nationalen Olympischen Komitees sollen weltweit mehr als 200 Millionen Schüler angesprochen und aktiviert werden, denn es ist eine zunehmende Inaktivität unter den Jugendlichen zu bekämpfen. "Die körperliche und mentale Gesundheit der Jugendlichen muss geschützt werden und wird bei diesen Spielen im Vordergrund stehen", erklärte IOC Präsident Rogge, der sich in den Jahren seiner Amtszeit ausführlich mit der Konzeption beschäftigt hat. Der DOSB begrüßt die Grundsatzüberlegung, mit Hilfe eines jugendgemäßen Ereignisses wichtige gesellschaftliche Werte wie Ethik, Fairness und Toleranz zu transportieren und das Interesse junger Generationen an den Olympischen Spielen und an der olympischen Idee zu wecken.

Damit die neue Veranstaltung nicht in Gigantismus ausartet, sind die Teilnehmerzahlen beschränkt und es sollen verstärkt bereits existierende Sportstätten genutzt werden. Durch die übersichtlichen Investitionen (max. 40 Mio. Dollar) können sich auch kleinere Länder um die Ausstragung bewerben. So war auch kaum die Entscheidung des IOC verkündet, als bereits auch die ersten Bewerbungen von diversen Städten einlangten, die sich Hoffnungen machen, ab 2010 einen neuen Typus von medialen Großereignis auszurichten.

Die ersten Olympischen Jugendspiele werden 2010 in Singapur stattfinden. In der letzten Abstimmung setzte sich Singapur mit 53:44 Stimmen gegen den Konkurrenten Moskau durch. IOC-Präsident Jacques Rogge gab das Abstimmungsergebnis am 21.02.2008 im olympischen Museum in Lausanne bekannt.
Neben Moskau und Singapur waren bis zuletzt auch noch Athen, Bangkok und Turin im Rennen um den Austragungsort. Bereits zuvor hatte das IOC die Bewerbungen von Guatemala-Stadt, Kuala Lumpur/Malaysia, Posen/Polen und Debrecen/Ungarn abgewiesen.

Erste Olympische Spiele der Jugend in Singapur 2010

offizielles Logo
Singapur 2010




offizielles Logo
Singapur 2010


Eine (engl.) PDF-Broschüre des IOC zum neuen Konzept der ersten Olympischen Jugend-Spiele findet Ihr hier: Download

Ein recht fetzige Website (Volunteers included) findet Ihr unter:
>> http://www.singapore2010.sg

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Olympische Sommerspiele in London 2012


In weiterer Ferne und doch fast vor unserer Tür liegen die Sommerspiele 2012 in London. Die Entscheidung fiel am 6. Juni 2005 auf einer IOC-Sitzung in Singapore und die Briten waren sicherlich "surprised" über ihren Sieg in Anbetracht des spannenden Finales gegen Madrid, Moskau, New York und Paris

Auf der ofiziellen Website >> london2012.org werden die organisatorischen und ökostrukturelle Planungen, z.B. auch für den "Olympic Park" und das Olympische Dorf vorgestellt. Zusätzlich findet Ihr dort interessante Inhalte zur Darstellung der Stadt und ihrer Besonderheiten.

Das Logo hat weltweit für Belustigung und (u.E. berechtigte) Kritik gesorgt. Jetzt hat der Bürgermeister und das Londoner Organisationskomitee als Ausgleich einen öffentlichen Wettbewerb angekündigt, bei dem die Bürger aufgefordert werden sollen, sich ein Maskottchen auszudenken. Eine konkrete Ausschreibung gibt es noch nicht, jedoch wird diese Competition ernsthaft in Erwägung gezogen.

London 2012

offizielles Logo
des LOCOG


Wer von Euch als freiwilliger Helfer dabeisein will, kann sich hier bereits vorregistrieren:
>> http://www.london2012.com/get-involved/work-for-2012/index.php.

Die offizielle Website des Veranstalters findet Ihr unter:
>> www.london2012.com

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I. Olympische Winterspiele der Jugend Innsbruck 2012


Nach 1964 und 1976 wird Innsbruck erneut Austragungsort eines Olympischen Events sein! Das hat am 12.12. um 12 Uhr IOC-Präsident Jacques Rogge in Lausanne bekannt gegeben. Die Briefwahl der IOC-Mitglieder fiel mit 84:15 mehr als deutlich aus. Die Tiroler Landeshauptstadt wird 2012 erstmalig die Winter Youth Olympic Games (YOG) austragen.

Innsbruck wurde von Beginn an als Favorit zur Austragung der ersten Winter-Jugendspiele gehandelt, dennoch musste sich das Bewerbungskomitee gegen starke Konkurrenten durchsetzen. Zu den zehntägigen Wettkämpfen werden im Winter 2012 rund 1000 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 18 Jahren in Innsbruck erwartet. Künftig sollen die Jugend Winterspiele alle vier Jahre ausgetragen werden.

Innsbruck konnte mit einem kompakten Konzept, der bestehenden Sportinfrastruktur und dem breiten Event-Knowhow punkten.

Der Präsident des öst. Olympischen Komitees und IOC Mitglied, Leo Wallner unterstrich die große Bedeutung der YOG für das IOC: „Die YOG stellen eine einmalige Gelegenheit dar, mit jungen Persönlichkeiten die olympischen Werte wie Fairness, Teamgeist und Völkerverständigung zu teilen und zu praktizieren. Innsbruck-Tirol hat dies in der Bewerbung eindrucksvoll aufgezeigt!"

Der Präsident des Bewerbungskomitees, Innsbrucks Vizebürgermeister Christoph Platzgummer strahlte nach der Bekanntgabe des Ergebnisses: „Das IOC hat die richtige Entscheidung getroffen und wir werden die ersten Olympischen Winterspiele der Jugend zu einem unvergesslichen Erlebnis machen - wir werden mit diesem Event die olympischen und sportlichen Werte in der jungen Bevölkerung international präsentieren."

Die Wettbewerbe, identisch mit dem Olympischen Wintersportprogramm, werden in Innsbruck und in der Olympiaregion Seefeld ausgetragen. Neben dem sportlichen Wettkampf wird ein speziell auf die jugendliche Zielgruppe abgestimmtes „Culture and Education Programme" geboten. Geplant sind zum Beispiel interaktive Workshops, die auch Teil der multimedialen Berichterstattung werden sollen.


Innsbruck ist Gastgeber der Jugend-Spiele 2012

aktuelles Logo
Innsbruck 2012


Die Bewerbungs-Website des Veranstalters findet Ihr unter:
>> http://www.innsbruck2012.com

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Sochi/ Russland macht das Rennen um die Winterspiele 2014


Die Würfel sind gefallen:
Die Olympischen Winterspiele 2014 werden im russischen Sochi stattfinden, so entschied das IOC am 5.7.07 auf einer Sitzung in Guatemala. Der Wintersport- und Badeort setzte sich erfolgreich gegen Salzburg und das südkoreanische Pyeongchang durch.

Ein russischer Kurort auf dem Weg zur Weltklasse. Sochi ist eigentlich als Badeort bekannt, es liegt am Schwarzen Meer und hat etwa 330.000 Einwohner. Von der wachsenden Medienöffentlichkeit und dem zu erwartenden Tourismus erhoffen sich die Befürworter eine Öffnung des Landes nach Westeuropa. Es ist wohl nur ein pikantes Detail, dass der russ. Staatspräsident und andere Millionäre private Villen und teure Grundstücke in Sochi besitzen. Sicherlich wird man sich in den kommenden Jahren über eine erhebliche Steigerung der Immobilienpreise freuen können.

Zum ersten Mal wurde jetzt ein Logo vorgestellt, dass eine Webadresse zum Inhalt hat. Der Slogan der Winterspiele in Russland lautet "Gateway to the future"

Olympische Winterspiele in Sochi/ Russland 2014

offizielles Logo
Sochi 2014


Die offizielle Website des Veranstalters findet Ihr unter:
>> http://sochi2014.ru

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AKTUELL: Wahl um die Youth Olympic Games (YOG) Sommer 2014


Die Wahl des Austragungsortes traf das IOC anläßlich der 122. IOC Session am 10.Februar 2010 in Vancouver: Gastgeber der II. Youth Olympic Summergames 2014 wird Nanjing in China sein. Die Entscheidung fiel mit 47 gegen 42 Stimmen für Poznan/ Polen ziemlich knapp. Eine Neuheit im Wahlverfahren: Nach zwei Briefwahlen für die YOG 2010 in Singapur und Winter YOG 2016 in Innsbruck hatte das IOC für die YOG 2014 eine Direktwahl organisiert, so dass die Entscheidung jedes IOC Members offen erfolgte.

Bis 3 Wochen vor der Wahl der Hostcity hatte das IOC noch drei Bewerbungen vorliegen, und zwar von Guadalajara, Mexico, Nanjing, China und Poznan, Polen. Die Vierten Bewerber aus Jakarta/ Indonesien waren nicht auf die Shortlist gelangt. Dann zog Mexico die Bewerbung um die YOG 2014 mit der Begründung zurück, sich nur noch auf die Ausrichtung der XVI. Pan Amerikanischen Spiele 2011 zu konzentrieren. So kam es zu einem spannenden Finale zwischen China und Polen.

Nanjing ist eine sehr junge Stadt, mehr als 90% der Bürger sind jünger als 35 Jahre alt. Die Bevölkerung hatte sich mit fast 100% Zustimmung für die Bewerbung entschieden (wobei solche Zahlen in einem kommunistischen Staat eher die Regel als die Ausnahme sind). Sprichwörtlich jeder in Nanjing möchte sogar als Volunteer mitarbeiten.
Da die Jugenspiele vom Konzept her keine riesigen Arenen benötigen, warb Nanjing mit effizienten Spiele und einem Budget von 117 Mio. US $. Es werden 3,600 Athleten im Alter von 14 bis 18 Jahren erwartet, die in 26 Sportarten gegeneinander antreten. Nach eigenen Worten kann die Stadt auf zahlreiche wettkampftaugliche Stadien verweisen, die vor 5 Jahren für die National Games gebaut wurden. Insofern sind bereits 20 von 25 Austragungsstätten rund um das geplante Olympic Village vorhanden.

Verständlicherweise ist Polen enttäuscht über die knapp verloreren Wahl. Ganz im modernen Stil einer Obama-Kampagne hatte die Polnische Bewerbungsgesellschaft eine eigene Website online gestellt und dazu ein social Network in Verbindung mit Facebook, Twitter, YouTube, Flickr u.a.m. auf die Beine gestellt - Die junge Zielgruppe wurde damit erfolgreich in die Bewerbung eingebunden und etliche tausend User meldeten sich binnen weniger Tage zur Unterstützung an.

Auch Nanjing nutzte im eigenen Land die neuen elektronischen Medien und bereitete die Stadt sehr konkret entsprechend der IOC Richtlinien vor.

Die IOC Members hatten am 10. Feb. 2010 zu entscheiden, ob auch die II. Olympischen Jugendspiele nach Singapur 2010 gleich ein zweites Mal in Asien ausgerichtet werden sollen... Möglicherweise hat dann doch das Geld entschieden, sowohl im Sinne der Budgetierung als auch der Folgeinvestitionen, im Sinne der wirtschaftlichen Ausbaupotentiale und der potentiellen Kaufkraftentwicklung vor Ort. Bereits vor der Wahl hatte der Evaluierungsbericht des IOC durchaus eine Präferenz für Nanjing durchscheinen lassen.


Noch keine Logos bekannt


Bisher ist uns eine Bewerberwebsite bekannt
>> http://www.poznan2014.org

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Entscheidung für die Olympischen Sommerspiele 2016


Auf der 121. Vollversammlung des IOC am 02. Oktober 2009 in Kopenhagen wurde der Zuschlag für die XXXI. Olympischen Sommerspiele 2016 an Rio de Janeiro vergeben.

Ausgeschieden sind damit die Wettbewerber Chicago,, Tokyo, und zuletzt im 2. Wahlgang auch Madrid.

Rund 50'000 Menschen an Rios berühmter Copacabana gerieten in einen kollektiven gelb-grünen Freudentaumel, als sie per Live-Übertragung die IOC-Entscheidung aus dem fernen Kopenhagen erfuhren. Die begeisterte Menge feierte vorgezogenen Karneval: Die Menschen tanzten Samba und warfen vor einer Riesenbühne Konfetti in die Luft. Wie wir die Cariocas kennen, werden sie die ganze Nacht durchfeiern und noch weitere Zehntausend Partygänger an den Strand ziehen. Diese Sommerspiele werden wohl die bunteste Olympiaparty seit Baron Coubertin die Spiele der Neuzeit ausrief.

Mit einem Click auf die Namen oder Logos der vier Candidate-Cities gelangt Ihr zu deren englischsprachigen Websites.

Die offizielle Website des IOC:
>> http://www.olympic.org/uk/index_uk.asp

Rio de Janeiro/ Brasilien gewinnt den Zuschlag für die Olympischen Sommerspiele 2016
Rio ist der glückliche Gewinner

IOC
ausgeschieden


ausgeschieden


ausgeschieden

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Bewerbung um die Olympischen Winterspiele 2018

Bewerbung Winter 2018
München bewirbt sich gemeinsam mit den Partnern Garmisch-Partenkirchen und Schönau am Königsee (Konzept "München +2") und neuerdings auch mit Oberammergau um die Olympischen Winterspiele 2018. Seit 22. Juni 2010 nun ist München offizielle Candidate City und darf im Juli 2011 zur finalen Endausscheidung antreten.

Was bisher geschah: Am 8.12.2007 wurde in Deutschland der sportpolitische Startschuß gegeben und vom DOSB einstimmig beschlossen, dass München für die Winterspiele 2018 kandidieren soll. In der Folge wurden eine Machbarkeitsstudie und eine Kleinversion des Bewerbungsbuches ("Mini-Bidbook") entwickelt, um sich damit beim IOC vorzustellen.
Alle interessierten Austragungsstädte mußten bis Mitte Oktober 2009 ihre Bewerbung beim IOC abgegeben, seitdem läuft die Evaluierung in mehreren Phasen. Im Zuge dessen wurden alle Bewerberstädte anhand einer umfassenden Checklist auf ihre Tauglichhkeit überprüft. Dazu gehören die örtlichen Gegebenheiten wie die gesamte Infrastruktur, die Hotelverfügbarkeit für die Besucher und natürlich das Olympisches Dorf, die Wettkampfanlagen und deren Erreichbarkeit für Autos und öfftl. Verkehrsmittel. Die Arenen sollen nach Möglichkeit bereits vorhanden sein (Kosteneffizienz, Vermeidung von Bausünden und ökologischen Folgeschäden) und einen nacholympischen Nutzungsplan vorweisen, so lauten zumindestens die Ansagen der Marketingexperten. Die Bewerberstädte rühmen sich auch gern, sogenannte "grüne Spiele" auszutragen, aber die Realität ist leider eine andere (In Beijing wurden innerstädtische Rasenflächen sogar mit grüner Farbe angesprüht).

Wichtige Evaluierungsaspekte des IOC sind auch die Finanzierungszusagen des Bewerbers, vorhandene Sponsorships und die positive Zustimmung der Bevölkerung. Alle Kriterien werden von Fachgremien des IOC persönlich überprüft und konkret auch auf ihre Termintauglichkeit durchgecheckt.

Die letzte, entscheidungsbestimmende Phase der Evaluierung wird im Frühjahr 2011 ablaufen, nachdem die drei Candidate Cties ihre aktualisierten und konkretisierten Fassungen ihrer "Bidbooks" beim IOC abgegeben haben (6. Jan. 2011). Nachdem alle drei Bewerber jetzt den Titel einer offiziellen Candidate-City erworben haben, wird das IOC am 6. Juli 2011 anläßlich einer Konferenz in Durban/ Südafrika zwischen diesen drei Wettbewerbern die Wahl der Host City für 2018 durchführen.


München 2018?

München 2018
Der neue Chef der Bewerbungsges.
ist Willy Bogner


Das Konzept "München plus zwei"
München hatte - unterstützt von einem dreiteiligen Bewerbungsfilm - den Delegierten des DOSB die Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie vorgestellt, die die Vorteile deutlich herausstellten: Das vorgelegte Konzept "München plus zwei" plant für München die Eröffnungszeremonie und Schlußfeier sowie die Austragung der Eiswettbewerbe im Verbund mit Garmisch-Partenkirchen für die Schneeveranstaltungen und Schönau am Königsee mit den Bob-, Skeleton- und Rodelwettbewerben vor. Das kompakte Konzept verheißt kurze Wege und dank bereits existierender Infrastruktur an Sportstätten und Hotelzimmern vergleichbar geringe Kosten, womit auch die ökonomischen Aspekte und die Nachhaltigkeit der Investitionen bedacht wird.
Neu hinzugekommen in der Münchener Olympia-Bewerbung ist Oberammergau als Austragungsort für Biathlon und Langlauf, weil die ursprünglich angedachte Strecke durch Naturschutzgebiet geführt hätte. Oberammergau und Garmisch bilden ein sogenanntes Schnee-«Cluster», also eine Bündelung von Wettkampfstätten, so müssen die bayerischen Olympia-Macher nicht von ihrem «München plus zwei»-Kompaktkonzept abrücken.

Interims-Präsentation für das IOC
Während der Winterspiele in Vancouver fand erstmalig und im geschlossenen Rahmen eine zusätzliche Präsentation jedes einzelnen Bewerberteams für 2018 statt - Gemeinsam mit ihrem charmanten Ambassador Kati Witt und dem ebenfalls weltberühmten Willy Bogner konnten die Deutschen viel Medieninteresse erzeugen. Die Tage in Vancouver wurden sodann intensiv für das sogenannte "Networking" genutzt, d.h. für Aufbau und Pflege von Kontakten zu den anwesenden IOC-Members, um deren Stimme für die Wahl Münchens zu gewinnen.

Der Wettlauf um die Realisierung des Zuschlags
Für die Bewerbungsphase kalkuliert München rund 30 Millionen Euro aus dem Stadtsäckel. Die Investitionen im Falle eines Zuschlags werden lt. aktueller Aussage bei 3,1 Milliarden Euro liegen, davon rund 2 Mrd. für den Ausbau der Infrastruktur. Erfahrungsgemäß müssen die Kosten für Olympia in Bayern nach oben korrigiert werden und werden schlußendlich einiges an Steuergeldern beanspruchen. Allein das Budget für ein modernes Sicherheitskonzept muss angepasst werden. Es wird mindestens den Umfang der aktuell in Vancouver investierten rund 700-900 Mio. US-Dollar annehmen - Die ursprüngliche Planung der Canadier waren 175 Mio. Dollar. Im Hinblick auf das schreckliche Attentat in München 1972 müssen in 2018 alle Register gezogen werden, um jegliche Gefahr zu Lande, zu Wasser oder in der Luft hermetisch auszuschließen.

Als stärkster Konkurrent der Münchener
gilt Pyoengchang/Südkorea, das sich nun (nach 2 erfolglosen Bewerbungen um die Winterspiele 2010 und 2014) zum dritten Mal bewirbt und seitdem unentwegt die Auflagen des IOC nachgebessert hat. Hieraus leiten die Bewerber einen moralischen Anspruch ab. Der maßgebliche Unterschied zwischen München und Pyoengchang ist aber sicherlich die unbegrenzte Liquidität der Südkoreaner, die vom einem etwas zwielichtigen Milliardär bereitgestellt wird. Nachdem der ehemalige Samsung Konzernchef Lee Kun Hee kürzlich (trotz nachgewiesener Korruption und Steuerhinterziehung) nochmals begnadigt wurde, ist er sofort zurück ins Sportgeschäft und konkret an die Spitze des südkoreanichen Bewerbungsteams.

Im Juli 2011 entscheidet sodann das Internationale Olympische Komitee auf der 123. IOC Session in Durban/ Südafrika hochoffiziell über die Vergabe der Winterspiele 2018 ... Das wird für alle deutschen Sportfans ein spannender Tag werden.
In München geht es jetzt neben der Suche nach weiteren Sponsoren zusammen mit den Partnergemeinden an die vertiefte Planung der in der Machbarkeitsstudie dargestellten Möglichkeiten. Auf dieser Basis wird München bis März 2010 eine professionelle Bewerbung erarbeiten und dem IOC nebst finanzieller Garantiezusagen übergeben. Im Juni d.J. erwarten die Deutschen den Status einer "Candidate City" und für den 6. Juli 2011 schließlich den Zuschlag als Austragungsort der Olympischen Winterspiele und der Paralympics 2018... Der Olympiapark in München

Kritische Bedenken
Es gibt allerdings auch Bedenken in der Öffentlichkeit, nicht nur in Anbetracht der erheblichen finanziellen, sondern vor allem auch in Anbetracht der ökologischen Belastungen für die geplante Wettkampfregion. Der fortschreitende Skipistenausbau mit Planierungen, flächendeckenden Schneekanonenanlagen und Erweiterungen der Infrastruktur (Zufahrtsstrassen, Lifte, Seilbahnstationen, Restaurants etc) führt in den alpinen Hochlagen zur Zerstörung von wertvollen ökologischen Klima-Ausgleichsflächen. Der Klimawandel ist nicht mehr von der Hand zu weisen, so dass für 2018 keineswegs noch Schneesicherheit gewährleistet werden kann. Die Alpenregionen bekommen heute erst die Folgen des CO2-Ausstoßes aus den sechziger und siebziger Jahren zu spüren, seitdem ist der Ausstoß weltweit angestiegen.

Für die Bewerbung zu den Olympiaschen Winterspielen 2018 gibt es deshalb die Vorgabe, dass alle Skiwettkampfstätten in Garmisch-Partenkirchen und Oberammergau künstlich beschneit werden müssen. Die beschneiten Flächen im Classic-Skigebiet haben sich heute bereits im Zuge der Ausbauten für die WM 2011 auf ca. 70 ha ausgeweitet. Was aber die wenigsten wissen: Für die komplette Beschneiung von nur 1 ha Piste werden mindestens eine Million Liter Wasser und je nach Lage durchschnittlich 10.000 – 15.000 kWh Energie verbraucht. Allein für diesen enormen Wasserverauch müssen große Pipelines und Speicherseen in den Berg gebaut werden, wodurch die Region in den Sommermonaten kaum noch ansehnlich ist.
Der Bund Naturschutz in Bayern hat eine Studie namens Der künstliche Winter
zu diesem Themenbereich veröffentlicht.

Die offizielle Website des Münchener Bewerbung:
>> http://www.muenchen2018.org/

und eine Imagebroschüre mit vielen Informationen
>> http://www.muenchen2018.org/

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09.09.2010 - 10:19 Uhr
 
 
 
I. Youth Olympic Games 14. - 26. Aug. 2010
Internationales Paralympic Comitee
Das Logo für Singapur 2010
Die ersten Olympischen Spiele der Jugend (14-18 Jahre) fanden diesen Sommer in Singapur statt. Hier könnt Ihr einige Videoclips vom Event anschauen. Dazu alle Ergebnisse zu allen Sportarten.
 
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Und es gibt viele Vorbilder:

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