23 Ärzte und eine Hotline für deutsche Athleten

Bernd Wolfarth leitet das Ärzteteam in London. Foto: Jochen Luebke

London – Das deutsche Olympia-Team ist während der olympischen Spiele auch medizinisch bestens betreut. Bereits im Vorfeld und während der Wettkämpfe kümmern sich 23 Ärzte, etwa 30 Physiotherapeuten und 8 Sportpsychologen um das Wohl der 392 Athleten.

Als «Kummerkasten» wurde eine spezielle Hotline eingerichtet: Rund um die Uhr versucht bei seelischen Problemen ein Psychologe zu helfen. «Wir sind eine bunt gemischte Truppe. Der Schwerpunkt liegt auf Orthopädie, aber wir sind für alle Fälle gerüstet oder haben ein Backup mit der Poliklinik im olympischen Dorf», sagte der Leitende Mannschaftsarzt Bernd Wolfarth auf einer Pressekonferenz in London. Mit Ausnahme des verletzten Tennisprofis Christopher Kas (Trostberg), der für einen Start im Doppel vorgesehen war, sind «alle fit. Da sind wir relativ hoffnungsfroh.»

Alle Hände voll zu tun hat das Team von Chef-Physiotherapeut Klaus Eder. Und dabei geht es längst nicht nur um lindernde Massagen. «Ein Hochleistungssportler ist wie ein Formel-1-Auto: Es reicht nicht, alle 30 000 Kilometer beim TÜV vorzufahren», sagte der erfahrene und viel gefragte Therapeut. «Wir müssen da jeden Tag die Muskeln lockern und Feinjustierung betreiben.»

«Wir haben hier aus medizinischer Sicht bessere Bedingungen als in Peking», erklärte Wolfarth. Es gebe auch keine Klima-Besonderheiten, was die Arbeit der medizinischen Abteilung erleichtert. «Diese Extreme wie in Peking, große Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit, die haben wir nicht. Und die erwarten wir auch nicht.»

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